Wir berichten

DSVM Grillfest auf dem Monte Verità

Wiederum trafen sich die Mitglieder des DSVM Deutschschweizer-Vereins Minusio und Umgebung am letzten Dienstag, 25. Juni 2019, zur jährlichen Grigliata auf dem Monte Verità. Bei strahlendem Sommerwetter fanden 45 Personen den Weg zum Parco Parsifal. Eine leichte Brise Wind und der Schatten der mächtigen Bäume schafften ein äusserst angenehmes Klima. So schmeckten die köstlichen Grilladen, die feinen, von den TeilnehmerInnen selbstgemachten Salate und Desserts noch viel besser. Den Nachmittag verbrachten die einen mit einer Partie Pétanque, andere klopften einen Jass, unterhielten sich mit Gesellschaftsspielen oder Gesprächen über Gott und die Welt. Ein fröhlicher und entspannter Tag.
Lydia Bucher

 

Reise auf die Insel Elba, 5. – 10. Mai 2019

Stürmisch-im wahrsten Sinne des Wortes- begrüssten wir unsere Mitreisenden aus der ganzen Schweiz auf der Raststätte Bellinzona Nord. Vierzehn an der Zahl füllten wir nun den Reisebus mit 45 Personen aus. Die Vorfreude auf herrliche Tage auf der italienischen Insel im Mai kam im Angesicht des Wetters ein wenig ins Wanken. Regen, Sturm, ja sogar Schneeschauer auf dem Cisapass vor Parma liess die Aussicht auf ein Sommertenue immer mehr in den Hintergrund treten! Als dann noch zwei Schneepflüge sichtbar wurden, kamen auch bei den überzeugsten Optimisten Zweifel auf!

Das grausliche Wetter lag vielleicht daran, dass der Anreisetag zugleich der Todestag von Napoleon Bonaparte war, auf dessen Spuren wir ja die nächsten Tage sein würden.

Dementsprechend stürmisch die Überfahrt mit der Fähre. Aschfahle Gesichter zwischen den Seetüchtigen mit dem Aperitivgetränk in den Händen. Aber schon auf der kurzen Busfahrt zum Hotel – wunderbar gelegen am Meer – kam die gesunde Gesichtsfarbe wieder zurück. Bei strömendem Regen war zwar die Hotelanlage noch nicht sichtbar, aber das wunderbare Vorspeisenbuffet und die folgenden Gänge versöhnten alle. Car-Tour-Reiseleiterin Marietta und Chauffeur Toni versprühten für den morgigen Tag gute Laune und tatsächlich, man glaubte es kaum, am nächsten Tag zeigte sich die Insel im schönsten Kleid. Das sollte so bis auf einen bewölkten Tag bis zum Ende der Reise bleiben.

Zauberhaft

Mit dem Bus erkundeten wir die West- und Ostseite der Insel Elba. Landschaftlich wahrlich ein Traum. Sicher fuhr uns Toni durch die stark gewundenen Küstenstrassen und hinter jeder Kurve präsentierte sich die Landschaft wieder neu. Herrliche romantische Buchten, Weinberge, Obstplantagen, Palmen, Pinien.. und immer das tiefblaue Meer im Hintergrund. Es war uns sogar vergönnt, die nur 55 Kilometer weit entfernte Insel Korsika deutlich zu sehen.

Die lokale Reiseführerin Lucia brachte uns Wissenswertes bei, nicht nur Pflanzenarten und das Leben von Napoleon, nein sie machte uns auch auf Bausünden und sonstige Sünden gewisser Bürgermeister aufmerksam – nicht ohne Humor und Ironie. In der Hauptstadt Portoferraio erhielten wir einen Einblick in das Stadthaus von Napoleon und später auch in seinen Landsitz im Landesinneren. Reizvoll war die Altstadt von Portoferraio, schade nur, dass die Fussgängerzone nur rund 50 Meter lang war, die wir als Gruppe schon ausfüllten. So empfahl es sich, Augen und Ohren nicht nur für die wunderbaren Fotosujets sondern auch für die Autos und Motorräder zu haben.

Eine Weindegustation zusammen mit der heimischen Spezialität „besoffener Kuchen“ – ein Gebäck mit getrockneten Früchten – fehlte natürlich nicht auf den Besichtigungstouren.

Spass muss sein

Ein Teil der südöstlichen Küste ist Naturschutz-und Erholungsgebiet, wo tausende Silbermöwen nisten, was ihr den Namen „Möwenküste“ gab. Dieser Küste entlang war eine Bootsfahrt mit kleinem offenem Boot geplant. Am Vorabend beim Abendessen gebar unter unbändigem Gelächter die Idee, es könnten doch alle auf dem Boot die Duschkappe des Hotels sich über den Kopf ziehen zwecks Schutz gegen den Möwensch…! Schon die Vorstellung war urkomisch!

Aber tatsächlich, der Scherz gelang. Unsere eingeweihte Reiseleiterin Marietta verteilte mit ernster Miene und dementsprechender Ausführung auf dem Boot die Duschkappen – endlich wussten alle, wozu diese nützlich waren, denn die Verpackung liess zweideutige Interpretationen zu! Beinahe alle zogen die Duschkappe an und leicht irritiert nahmen die zwei Bootsführer die wunderbare Fahrt auf. Auch wenn bei manchen dadurch die Attraktivität doch ein wenig nachliess, musste man doch feststellen, dass diese Duschkappen sehr wohl ihre Funktion erfüllten und sogar noch die Ohren warm hielten!

Die zwei Bootsführer fanden dann nach einiger Aufklärung die Idee auch witzig und sie zeigten uns bei der Pause auf dem Boot ihre Lebensfreude mit Moscato-Ausschank, Musik und Tanz!

Diese sechs Ferientage waren gespickt mit Situationskomik. Bernie, der sich kaum gegen die Avancen einer Mitreisenden aus der Deutschschweiz wehren konnte („sie ist nur anhänglich, sonst nichts“), Bea, die sich als Modeberaterin für Sommerbekleidung betätigte („zeig mal deine Wädli, dann entscheide ich, ob Shorts in Ordnung sind“) oder Marigitta, die ob der vielen Geheimfächer ihres neuen Rucksackes ihre Sachen kaum wieder fand.

Eine tolle Gruppe waren wir „Tessiner“ und die Reise und die Gemeinschaft wird uns in bester Erinnerung bleiben.

Ursula Würsch

 

Wandern im Trentino, 9. – 13. September 2018

Eine Gruppe Mitglieder verbrachte fünf Tage, einer schöner wie der andere, bei strahlendem Sonnenschein im Val di Sole im Trentino.

Die Wanderung von Madonna di Campiglio zum Malghetta-See auf 1890 Meter forderte einen Teil der Wanderinnen heraus, die Ankunft am See mit seinem klaren Wasser und der Spiegelung der Berge war atemberaubend.

Eine fantastische Panoramarundfahrt rund um die legendären Brenta Dolomiten mit einem grösseren Halt am Molveno-See war sehr abwechslungsreich und beeindruckend.

Am dritten Tag fuhr uns der Buschauffeur via das Val di Rabbi zum Eingang des Nationalpark Stilfser Joch und von da aus wanderten wir auf eine Alp und zu zwei riesigen Wasserfällen.

Ein Spaziergang, geleitet von einem Reisekollegen, führte durch den Markt und die prallen Apfelplantagen oberhalb des Städtchens, die Schönheit der Äpfel zog uns magisch an und hätte zum „stibitzen“ verleiten können.

Unterwegs erzählte uns die Reiseleitung viele interessante Geschichten über die Region. Der Wandel von einer armen Region zu Reichtum ist offensichtlich.

Wir waren in einem modernen Hotel in Malé untergebracht, die grossen Zimmer, ein aufmerksamer Service und reichliches Essen liessen keine Wünsche offen. Die Reisegruppe pflegte die Gemeinschaft, hat einander unterstützt wo nötig und hat viel gelacht.

Obwohl ein Teil von uns in der gleichen Region schon einmal war, haben wir neue Orte und Täler kennen lernen dürfen. Nichts hat uns in diesen Tagen gefehlt, sogar der „Fliegentätscher“ war dabei.

Alle sind zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken wieder im Tessin angekommen.

Im Namen der DSVM Reisegruppe: Eleni Stäheli

 

 

DSVM Grillfest auf dem Monte Verità

Die Mitglieder des DSVM trafen sich am letzten Donnerstag, 28. Juni 2018, zur jährlichen Grigliata auf dem Monte Verità. Bei strahlendem Sommerwetter fanden 47 Personen den Weg zum Parco Parsifal. Im Schatten der mächtigen Bäume schmeckten die köstlichen Grilladen, die von den Teilnehmern selbstgemachen Salate und Desserts noch viel besser. Den Nachmittag verbrachten die einen mit einer Partie Boule auf der Wiese, andere klopften einen Jass oder unterhielten sich mit Gesellschaftsspielen. Ein fröhlicher und entspannter Tag, welcher gewiss noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

 

Halbinsel Istrien und Rosenriviera, 25.04.–29.04.2018

1. Tag:  Schweiz – Novigrad: Wir, ein fröhliches, reisefreudiges Völklein von 24 Personen, reisten in einem modernen komfortablen Eurobus gesteuert von Ruth Stucki von Locarno nach Novigrad an der Istrischen Riviera  ins Hotel Aminess Laguna, eine wunderschöne Hotelanlage direkt am Meer, umgeben von Pinien und grüner Natur.

 Am 2. Tag besuchten wir Rovinj, eines der schönsten Küstenstädtchen der Halbinsel. Zu Fuss stiegen wir hinauf zur Kirche Euphemia, ein barockes Bauwerk in venezianischem Stil, wo wir ein wunderbares Panorama geniessen konnten. Beim Abstieg durch enge, romantische Gässchen gaben wir unsere ersten “Kuna” aus – die in Istrien gültige Währung –  da Kroatien nicht in der EU ist und keine Euro besitzt.

Ich muss noch festhalten, dass wir von  Annamarie, eine junge deutschsprechende Kroatin, in diesen drei Tagen begleitet wurden. Sie hat uns auf ihre spontane und fröhliche Weise sehr viel über Istrien erzählt.

Am Nachmittag gings zurück nach Porec, ein Städtchen an der istrischen Riviera mit gemütlichem Charme, welches trotz vielen Touristen seine ursprüngliche Architektur  in der wunderschönen Altstadt beibehalten hat. Das bedeutendste kultur-historische Wahrzeichen ist die Euphrasius-Basilika mit Mosaiken aus dem 6. Jahrhundert. Sie  ist zum Weltkulturerbe der UNESCO benannt worden. Mit vielen schönen Eindrücken reicher, wenn auch etwas müde, fuhren wir zurück ins Hotel zumNachtessen.

Am 3. Tag ging es nach Pula, im Süden von Istrien, wo wir den römischen Stadtteil mit seinen Mauern und Toren besuchten; eindrücklich war auch das imposante  Amphitheater (Colosseo), mit seinen hohen, bogenbestückten Mauern. Neben dem gedeckten Fisch- und Fleischmarkt befand sich der allgemeine Markt, wo uns vor allem die Erdbeeren lockten.

Nach einer kleinen Erfrischung brachte uns der Bus nach Brijuni Fazana, wo uns das Schiff auf die Hauptinsel Veli Brijuni  des Nationalparkes Brijuni brachte.  Von hier fuhren wir mit dem “Bimmelzug” kreuz und quer durch die wunderschönen Anlagen, die seinerzeit von Tito angelegt wurden, da er die Inseln als  Sommerresidenz nutzte. Der Höhepunkt der Anlage ist ein exotischer Safarirpark mit Wildtieren, welche er von Freunden und Staatsoberhäupten als Geschenk bekommen hatte. Die Hauptinsel  ist von 13 kleineren Inseln  umgeben und mit Buchten und türkis-blauem Wasser eingerahmt.  Nach der Rundfahrt ging’s wieder an Land und zurück ins Hotel.

Am Abend konnten wir fakultativ unser Abendessen in einem typischen Restaurant in Novigrad einnehmen, was wir auch taten! Sehr feine Fischspezialitäten hatten es uns angetan und entzückten unsere Gaumen. Ein Abendspaziergang – im und rundum’s Städtchen – schloss den wundershönen Tag ab, bevor wir zu Fuss ins Hotel zurückkehrten.

Der 4. Tag  Motovun und an die Rosenriviera. Motovun ist ein mittelalterliches Bergstädtchen mit einer Burg und zwei Befestigungsmauern und trohnt auf der Bergspitze. Zu Fuss sind wir mühsam hochgeklettert, was sich auch gelohnt hat – oben hatten wir einen fantastischen  Ausblick über grüne Ebenen und waldbewachsene Hügel, vor allem Steineichen. Motovun ist bekannt für seine weissen Trüffel aus diesen Steineichenwäldern.

Dann fahren wir weiter ins Landesinnere nach Groznjan, ein kleines romantisches Künstlerdorf, oben auf einem Hügel. Künstler verschiedener Art haben sich hier angesiedelt und arbeiten und verkaufen  ihre handgefertigten Produkte an Touristen. Auch hier ist die ursprüngliche Architektur weitgehend erhalten geblieben und das Dörfchen schmiegt sich behutsam in die üppige unberührte Natur – ein inspirierender Ort für Künstler!  (oder: “ ein Ort zum Verweilen”)

Später bringt uns der Bus an die Rosenriviera nach Portoroz. Welch ein  Unterschied: hier das mondäne Strandleben mit modernen Anlagen und Yachthafen und eben noch das kleine romantische Dörfchen mit an der Sonne dösenden Katzen und kleinen Blumengärtchen ….! Ein weiterer Abstecher bringt  uns nach Piran.

Später wieder Rückfahrt – im Stau – nach Novigrad zum Nachtessen.

Heute ist (fast)Vollmond und einige von uns wagen sich nochmals ins Städchen Novigrad. Bei einem Aperitif am Hafen bestaunen wir den wundervollen Sonnenuntergang. Als hätte sie’s (die Sonne)  gewusst, dass es unser letzter Tag in Istrien ist, so hat sie sich mit dem Zubettgehen Zeit gelassen, damit wir es auch voll geniessen konnten und dafür sind wir dankbar!

Um Novigrad zu erkunden, sollte man gut zu Fuss sein ; die engen Gässchen sind verwirrend und  die alten Stadtmauern mit den Türmen und dem historischen Stadttor  (Jahr 599 n.Ch.) sind nicht leicht zu finden! Auch wenn das Städtchen heute ein bekannter Ort für Tourismus ist, hat es doch den unwiderstehlichen Reiz eines kleinen, ruhigen Fischerdorfes erhalten – ein Grund um wiederzukommen!

Zu Fuss kehren wir dem Meer entlang ins Hotel zurück – lauschen dem Gemurmel der Wellen, bewundern den silbernen Mondschein auf dem Wasser und durchqueren den kleinen Pinienwald vor dem Hotel , wissend dass wir morgen abreisen werden!

Sonntag früh, beladen mit Sack und Pack, besteigen wir wieder unseren Bus, welcher uns nach Hause bringt. Es waren wunderschöne Tage in guter, fröhlicher Gesellschaft und ich hoffe, dass es allen so gut gefallen hat wie mir!

Verena Palella

 

Abendwanderung 24. August 2017

Die nicht „Motorisierten“ mit Paula und ihrem Ferrari wurden vom Berner abgeholt in Locarno. 17.00 Uhr, Stossverkehr und „Coda“ überall, entsprechend durften alle PW-Fahrenden nur gerade 15 Minuten auf uns warten.

24 Mutige, erlebten die „Maggia“ mit ihren vielen verträumten Badestränden und vom Wasser geschliffenen Felsen. Rimini zum Beispiel im Vergleich, hätte keine Chance!

Im Anschluss wurden wir im Grotto America nach individuellen Wünschen sehr freundlich bedient.

Ruedi von Niederhäusern

 

 

Abendwanderung Avegno, 13. Juli 2017

Einundzwanzig Avegno interessierte „Froue und Manne“ wanderten (spazierten, Ernst machte den Besenwagen, DANKE!) über alte, selten begangene Steinmauer-Weglein rund um und durch Avegno. Messung Beatrice: 4020 Schritte und 84% Fettverbrennung. Start und Ziel waren das Grotto al Bosco.

Ruedi von Niederhäusern

 

 

Grigliata auf dem Monte Verità

Der DSVM Deutschschweizer-Verein Minusio führte am Donnerstag, 22. Juni 2017, den jährlichen Grillplausch durch. Bei strahlendem Sommerwetter trafen sich 37 gutgelaunte Mitglieder im Schatten der mächtigen Bäume beim Grillplatz auf dem Monte Verità. Einige Frauen und auch Männer brachten selbstgemachte Salate und köstliche Desserts mit. Norbert und Ernst hatten bereits den Grill eingeheizt und verwöhnten uns mit feinen Grilladen. Nach dem Essen spielten einige Mitglieder eine Partie Boule auf der Wiese und andere klopften einen Jass. Es war ein fröhlicher und entspannter Tag, welcher gewiss noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Lydia Bucher

 

 

Tagesausflug: Como Brunate

Der Tagesausflug nach Como-Brunate am 8. Juni 2017 war mit 36 Mitgliedern ein Erfolg: Rossi Car mit Chauffeur Franz holte uns in Locarno ab und dann ging es nach Magliaso. Die Schoggi-Fabrik empfing die DSVM Mitglieder am Schoggi-Brunnen und die anschliessende Besichtigung von Fabrik und Museum waren interessant. In Como fuhren die Meisten mit der Zahnradbahn nach Como-Brunate, wo sie mit einem fantastischen Ausblick beschenkt wurden. Danach ging es zu Fuss oder mit organisiertem „Schüttel“-Taxi nach Brunate S. Maurizio, wo wir in einem typisch italienischen Ristorante mit einem mehrgängigen  Mittagessen verwöhnt wurden. Gut gelaunt und zufrieden reisten alle wieder heim.

Eleni Stäheli

 

 

4-Tages-Reise: Trentino und Bernina Express

 Vom 12.-15.9.2016 erfreuten sich 26 Mitglieder über eine abwechslungsreiche Reise ins Trentino. Beim ersten Halt in Sirmione wurden wir mit einem kulinarisch hochstehendem Mittagessen buchstäblich verwöhnt. In Male, dem Hauptort des Val di Sole waren wir im Hotel Henriette für die kommenden Nächte einquartiert. An den folgenden zwei Tagen gab es Ausflüge mit der Schmalspurbahn nach Trient, wo uns während einer Stadtführung viel berichtet wurde. Wir besuchten auch den Wallfahrtsort San Romedio mit der sehenswerten Kirche, eine typische Trentiner Käserei und machten einen Spaziergang um den naheliegenden See.

Ein gelungener Abend mit Musik und Tanz bescherte uns im Hotel der Neffe eines Mitglieds, welcher mit viel Applaus verabschiedet wurde. Die Rückreise führte uns nach Tirano, wo wir den legendären Bernina Express bestiegen und eine eindrucksvolle Fahrt mit Nebel und Regen nach St. Moritz genossen. Anschliessend gings mit dem Car zurück nach Locarno, wo alle zufrieden und müde heimkehrten.

Eleni Stäheli

 

 

Tagesausflug 2: durchs wilde Centovalli-Tal nach Santa Maria Maggiore

Am Donnerstag den 11. August 2016 machte der DSVM eine Reise durch das wilde Centovalli-Tal. Wir fuhren mit der Centovalli-Bahn von Locarno nach Santa Maria Maggiore.

Unterwegs machten wir einen Halt in Re und besuchten die Wallfahrtskirche, welche im 16. Jahrhundert gebaut wurde. Während unseres Besuch wurde gerade eine schöne Messe zelebriert mit sehr eindrucksvollen Gesängen. Am schönen Dorfplatz genossen alle einen feinen Apéro, bevor wir weiter nach Santa Maria Maggiore fuhren.

Hier wurden wir auf der Terrasse vom Restaurant Locarno mit einem feinen Mittagessen verwöhnt. Nach dem Essen hatten wir Zeit zur freien Verfügung für Besichtigungen im Städtchen u.a. die schönen Hausfassaden, die alten herrschaftlichen Villen und natürlich das Kaminfegermuseum, welches uns sehr beeindruckt hat. Vor allem das Schicksal der verdingten Kinder, welche bis nach Milano geschickt wurden um Kamine zu fegen, hat einige von uns sehr berührt. Auch die feinen Spezialitäten in dem Feinkostladen fanden grossen Anklang. So fuhren wir Ausflügler ganz zufrieden über den schönen Tag wieder nach Hause.

Hettie Streuli

 

 

Tagesausflug 1: Bergamo

Am 9. Juni 2016 reisten 31 Mitglieder vergnügt mit dem Rossi Bus nach Bergamo. Bei der Ankunft in der Città Alta wurden wir von der Stadtführerin Elke S. empfangen, welche eine kompetente, informative, lehrreiche Stadtführung bot. Sie verstand es spannend zu erzählen und die TeilnehmerInnen waren begeistert. Anschliessend wurden wir im Rist. Da Franco mit einem reichhaltigen Mittagessen verwöhnt. Die meisten liessen es sich zum Abschluss nicht nehmen, einen Schaufenster- und Einkaufsbummel zu machen. Das Wetter machte bis fast zum Schluss mit und wir reisten bei strömendem Regen mit unserem Fahrer Franz sicher zurück ins Tessin.

Eleni Stäheli

 

 

Tavola Rotonda

Die Diskussionsrunde – „Tavola Rotonda“ wurde im Frühjahr 2016 ins Leben gerufen und fand einmal im Monat mit aufgeschlossenen, an lebhaften Diskussionen interessierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen statt. Es wurden mit jeweils bis zu 12 Anwesenden diverse aktuelle Themen (Total rund 30) aus dem Tagesgeschehen behandelt, wie gesellschaftliches, soziales, technisches und zukünftige Entwicklungen wurden angeregt diskutiert. Humor kam dabei nicht zu kurz und oft reichte die Zeit kaum aus, weil immer wieder neue Betrachtungen und Meinungen von den Teilnehmern dazu kamen.

Die Diskussionsrunde wurde als Versuch gestartet und wird nun fortgesetzt. Alle sind willkommen, jederzeit ohne Anmeldung daran teilzunehmen.

Werner + Ruth Städeli

 

 

Erzählcafés

Auch im 2016 waren spannende Erzählcafés auf dem Programm. Die Themen bewegten sich von Biografien zu Freizeit zu Sprachen etc. Das Erzählen untereinander löst schöne und weniger angenehme Erinnerungen aus über die nachgedacht aber auch viel gelacht wurde. Das Thema wurde meistens auch während den Pausengesprächen angeregt weiter diskutiert.

Eleni Stäheli

 

 

1. August 2015

Zum Schweizer Nationalfeiertag am 1. August trafen wir uns vom Deutschweizerverein Minusio zum Burezmorge bei Agriturismo Al Saliciolo in Tenero. Es trafen viele Mitglieder um 10.30 Uhr ein, genügend Parkplätze für alle Besucher standen zur Verfügung stand.

Es regnete in Strömen, deshalb waren wir froh, dass für uns Plätze im grossen, trockenen Zelt reserviert waren. Das reichhaltige Büffet bestand fast ausschliesslich aus eigenen Bio-Produkten, wie z.B. Hart- und Frischkäse, Yoghurt, Butter, Ricotta, frisch gebackenes Brot und Wein. Alles schmeckte vorzüglich. Trotz schlechtem Wetter war das spezielle Restaurant sehr gut besucht. Dementsprechend entstand am Büffet die obligate Anstehreihe, die Stimmung war gut und die Leute fröhlich, kein Wunder bei diesem herrlichen Angebot.

Im kleinen Kiosk an der Strasse zum Einkaufszentrum können an gewissen Tagen die Bio- Produkte auch gekauft werden.

Didi Rothermann

 

25. Juni 2015: Grillplausch Monte Verita

Monte Verità, mit seiner Anziehungskraft, der Ort, an dem unsere Stirn den Himmel berührt( laut Ise Gropius).

An diesem schönen Ort waren wie immer viele Mitglieder gekommen, um zusammen den jährlichen Grillplausch zu geniessen. Das Wetter war zum Glück sehr gut, nicht zu kalt und nicht zu warm. Genossen wurden feine Steaks, Pouletbrüstli und diverse Würste, fachmännisch grilliert von Norbert Hofer, sowie das vielseitige Salat- und Dessertbuffet, arrangiert von Traudl Hagmann und Erika Broger. Ein Handorgelspieler sorgte für gute Stimmung.

Nach dem Essen benützten die fanatischen Jasser die Chance, im Freien zu spielen. Andere spielten Boule. Viel Spass hatten wir dabei, einige waren richtige Profis. Die Gewinner bekamen eine Flasche sehr guten Wein.

Dieses Grillfest ist jedes Jahr eines von den beliebtesten Events.

Hettie Streuli

 

Reisebericht: Vier-Tagesreise in die Cinque Terre, Italien

 Montag 08.06.2015 bis Donnerstag 11.06.2015

Eine reisefreudige Gruppe von 20 Personen hat sich angemeldet für diese Reise, Maggie und Norbert Hofer fahren mit ihrem eigenen Auto, wir treffen uns danach beim Hotel.

Am ersten Tag ging die Fahrt mit dem Car der Firma Rossi aus Gordola, gelenkt vom Busfahrer Franz von Locarno nach Chiasso über Milano nach Parma. Dort hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Die Gruppe blieb aber zusammen, wir haben an der Piazza ein gutes Restaurant gefunden, wo die meisten von uns Melone mit dem berühmten Parma Schinken gegessen haben. Die Weiterfahrt ging Richtung Cinque Terre, wo uns in Lido di Camaiore, das liegt in der Versilia an der Toskanischen Küste zwischen Viareggio und Forte dei Marmi, ein wunderschönes Hotel erwartete.

Die Geschichte des Hotels: Das Park Hotel Villa Ariston, inmitten eines grossen Jahrhunderte alten Parks, wurde zwischen 1871 und 1909 erbaut. Senator Rolandi Ricci, ehrenamtlicher Botschafter des Königs Vittorio Emanuele der dritte und ein erfolgreicher Anwalt, kaufte im 19. Jahrhundert das Consili, dieses Gut ist das Grösste und Schönste der Versilia. Er liess innerhalb seines Anwesens einen anmutigen Palazzo mit einem hohen Turm, eine kleine Kapelle mit Fresken und einen Glockenturm im Gotischen Stil errichten. Der Bau wurde vom berühmten Toskanischen Architekten Gino Coppedé geplant und gebaut. Der Palazzo wurde zu Ehren der Frau des Senators, Villa Regina getauft. Schon viele berühmte Hotelgäste beherbergte das Hotel, unter anderem Marlene Dietrich, Gina Lollobrigida, Giacomo Puccini, Mussolini, Silvester Stallone, Eleonora Duse, Valeria Marini usw. und nun auch den Deutschweizerverein von Minusio. (In welchem Bett schlafe ich wohl?)

Die erste Überraschung war eine Treppe mit rotem Teppich, 12 Stufen bis zur Rezeption, das sieht gut aus, aber wir haben ja kein Fitnesshotel gebucht! Die zweite Überraschung war, wir müssen unsere Koffer selbst ins Zimmer schleppen, es hat keinen Lift in diesem ****Sternehaus. Dafür ist ein Schwimmbad zur Abkühlung nach der Arbeit vorhanden. Am Abend nach dem Zimmerbezug treffen wir uns an der Poolbar zum Willkommensdrink. Danach um 19:30 Uhr wird uns leider nur ein nicht in allen Teilen überzeugendes Abendessen serviert und so klingt der erste Ferientag aus.

Dienstag 9. Juni 2015: Nach dem Frühstück um 8:30 Uhr fahren wir mit dem Car ins malerisch gelegene Hafenstädtchen Camogli, mit etwas Zeit zur freien Verfügung. Nach einem kurzen Spaziergang durchs Dorf, suchen wir laut Guinnessbuch die grösste Fischpfanne, wir haben sie aber nicht gefunden. Danach geht es mit dem Schiff weiter nach San Frutuoso, das durch seine Benediktinerabtei bekannt wurde. Maggie und ich sind die einzigen, die die Abtei besuchen und fanden es sehr interessant. Es geht weiter mit dem Schiff in den mondänsten Hafen von Ligurien, in das ehemalige Fischerdorf Portofino. In einer schönen Bucht schmiegen sich die pastellfarbenen Häuser an die steilen Hänge. Wir haben individuelle Verpflegung, so geht jeder allein oder in Gruppen und sucht sich das beste Restaurant nach seinem Geschmack aus, deren es viele und nicht mal so teure gibt. Wir geniessen das einmalige Ambiente, danach fahren wir mit dem Kursschiff weiter nach Rapallo. Hier haben wir wieder etwas Zeit, um ein paar Souvenirs einzukaufen. In Rapallo merkten wir zum ersten Mal auf unserer Reise, dass es in Italien viele Flüchtlinge gibt. Sie belästigen die Touristen sehr, aber wenn man ihnen ein Geldstück in die Hand drückt, sind sie dankbar und schnell weg. An diesem Tag kam die gute Reiseleiterin Alexandra aus Carrara mit uns und wir lernten viel über Land und Leute. Als wir ins Hotel zurückkamen, wollten wir natürlich zuerst duschen, aber es gab in allen Zimmern (wegen des nächtlichen Unwetters) nur kaltes Wasser. Jetzt nur positiv denken, dann fühlt sich das Wasser warm an, das ist die Empfehlung unserer Reiseleiterin, wie immer wenn etwas nicht nach Plan läuft.

Nach dem Abendessen wollen wir noch etwas zusammen feiern, es wird ein schöner Abend. Mit Witze erzählen und mit schöner Musik klingt dieser Tag aus.

Mittwoch 10. Juni 2015: Heute fahren wir mit dem Car über die Panorama Strasse nach Manarola einem typischen Fischerdorf der Cinque Terre. Es sind sehr viele Touristen hier, denn das grösste Kreuzfahrtschiff Amerika‘s mit 6000 Personen liegt zurzeit im Hafen von La Spezia. So waren dann auch die Warteschlangen vor jedem WC sehr lang, aber kein Problem, man muss die Zeit nur richtig nützen als Sprachkurs oder Modeschau, besonders die Hüte der Damen lohnen sich näher betrachtet zu werden. Wir wollten eigentlich auf dem berühmten Wanderweg Via dell‘Amore bis nach Riomaggiore wandern, doch der Weg war nur teilweise begehbar wegen einer Baustelle, so hatten wir dafür mehr Zeit uns das Dorf anzusehen und uns individuell zu verpflegen. Weiterfahrt mit dem Zug von Manarola bis Corniglia, dann ging es weiter mit dem Schiff bis nach Porto Venere, das nicht mehr direkt zu den 5 Dörfern der Cinque Terre gehört. 1997 wurde Porto Venere, zusammen mit dem Nationalpark Cinque Terre und den Palmarischen Inseln zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt. In Porto Venere steht uns freie Zeit zur Verfügung, die wir bei dieser Wärme nutzen, um unseren Durst und Lust auf Glace zu stillen.

Es geht weiter mit dem Kursschiff nach La Spezia, wo unser Busfahrer Franz sehnlichst auf uns wartet. Reiseleiterin Alexandra, unser Engel, war auch an diesem Tag wieder dabei. Sie organisierte ein kleines Touristenbähnli, damit wir nicht zu Fuss bis zum Car gehen mussten. Beim Hotel verabschiedeten wir uns von Alexandra. Am Abend war gemütliches Beisammensein an der Poolbar angesagt.

Donnerstag 11. Juni 2015: Nach dem Frühstück bringen wir unser Gepäck teilweise mit Hilfe des Personals zum Car. Nun geht es weiter nach Alessandria, wo wir einen Stadtrundgang machen. Auf dem Weg durch die gemütliche Fussgängerzone der Innenstadt begegnet der Besucher neben schönen Fassaden, vielen kleinen Tafeln, die auf sehenswerte Gebäude verweisen. An der Piazza della Libertà thront der Palazzo Munizipale mit seinen Bogengängen und drei prunkvollen Uhren an der Fassade. Der Palazzo della Prefettura e Provinzia mit seinen herrlichen barocken Formen und der Palazzo della Poste e Telegrafo mit einem grossen Mosaik, welches die Geschichte der Post und Telegraphendienste bildlich darstellt. Auffällig sind die Pasticceria mit ihren Auslagen, die unbedingt zum Probieren einladen. Bekannt ist Alessandria durch ihre Baci di Dama, dies sind kleine mit Schokolade gefüllte Halbkugeln aus Keksgebäck. Wir haben welche gekauft und sie waren köstlich. Den Piemontesischen Süsswaren ist eine eigene Messe gewidmet, der Salone del Biscotto Piemontese.

Anschliessend wurden wir mit einem exzellenten Mittagessen verwöhnt, welches in einem kleinen Restaurant namens Vesuvio liebevoll serviert wurde. Der Deutschschweizer Verein Minusio hat das Mittagessen grosszügig bezahlt.

Gut angekommen zurück im Tessin, verabschiedeten wir unsern guten Busfahrer Franz, der uns vier Tage sicher durch Italiens Strassen gefahren hat, Danke.

Wir danken Georges Müller und Berni Marini herzlich für die gelungene Organisation und ihren Einsatz.

Didi Rothermann, im Juli 2015

Kontakt

Eleni Stäheli, Präsidentin
CP 70, 6648 Minusio
Telefon: 079 600 05 28
Email: info@dsvm.ch